top of page

Zwei inspirierende Tage in Paris, mit dem Besuch der Christian Dior / Azzedine Alaïa und der Galleria Mode - Ausstellung!

  • Autorenbild: Christa
    Christa
  • vor 11 Stunden
  • 7 Min. Lesezeit

Aus der Serie: Märchenhaft schön reisen!

Zwei Tage Paris … und Chandi Weltenbummler und ich haben soviel gemacht/ besichtigt/ entdeckt!



„Kreativität bedeutet, aus etablierten Mustern auszubrechen, um die Dinge auf eine andere Art und Weise zu betrachten.“


Nach unserer Ankunft beim Gare de Lyon, nahmen wir den Bus 72 bis zum Hotel de Ville und machten im bezaubernden Cafè du Marais.

einen ersten Brunch Stopp.

Ihr fahrt einfach bis Station Rivoli und biegt links in eine kleine Seitenstrasse,

die die Rue Rivoli mit der Rue de la Verrerie verbindet, ab.


Ob ein Cappuccino mit Croissant unter der Woche oder der traditionelle Wochenendbrunch in einer Oase der Ruhe?

Willkommen im bezaubernden Café du Marais, einem Pariser Café, das das ganze Jahr über blüht und sich in der charmanten Rue du Bourg Tibourg befindet.


„Reisen ist ein Rezept zur Genesung, welches kein Arzt ausstellen kann, nur man selbst!“


Mir haben es ganz besonders die Lampen mit Leo Print angetan: Der vegane Karotten Burger mit Pommes war zudem sehr lecker!



Das liebe ich am Marais so sehr ... diese 1001 richtig feinen und preiswerten Bistros und Cafés. Wenn man danach in der Schweiz essen geht,

findet man das Essen mittelmässig und total überteuert für das was man geboten bekommt...



... (z. B ein mini kleiner grüner Salat, der in einer Fertigsauce schwimmt,

für CHF 12.50, dass ist hier bei uns leider immer noch normal …) !



„Paris ist das Café von Europa.“

Ferdinando Galiani


Das Hôtel de Ville ist ein historisches Gebäude, das seit 1357 der Sitz der Stadtverwaltung ist. Es hat eine reiche Geschichte, die von der Neorenaissance bis zur Pariser Kommune reicht. Heute ist es das Rathaus von Paris.



Die Sonderausstellung: Zwei Meister der Mode

/ Christian Dior / Azzedine Alaïa


Anschliessend besuchten wir die Azzedine Alaïa Foundation https://fondationazzedinealaia.org/en/chronologie/, die zusammen mit der Galerie DIOR eine wunderschöne Sonderausstellung lanciert hat.



“Stil ist das, was du anders machst, während alle anderen dasselbe tun.”


Die Ausstellung „Azzedine Alaïa und Christian Dior,

zwei Meister der Haute Couture“ vereint fast 70 Entwürfe der beiden Couturiers.



Archivstücke aus den 1950er-Jahren und Kreationen von Azzedine Alaïa,

allesamt aus den von ihm sorgsam zusammengetragenen und heute in seiner Stiftung aufbewahrten Sammlungen, treten in einen subtilen Dialog.



"Stil ist etwas, das jeder von uns bereits hat, alles, was wir tun müssen, ist es zu finden."

Diane von Furstenberg


Alaïa wurde als Sohn eines Weizenbauern in Jemmal geboren, hatte eine Zwillingsschwester sowie einen jüngeren Bruder und wuchs bei seinen Grosseltern in Tunis auf. Seine Schwester, die ein kleines Atelier besass,

brachte ihm das Nähen bei.



Schon mit 15. Jahren absolvierte eine Schneiderlehre und arbeitete Kreationen aus französischen Modemagazinen nach.



“Mode kommt aus einer Traumwelt und Träume sind eine Rettung vor der Wirklichkeit.”

Christian Dior


Alaïa ging nach Aufgabe seines Studiums 1957 nach Frankreich, wo er sich in Paris niederlies.



Er arbeitete zunächst als Assistent von Christian Dior. 

Die Fondation beherbergt zudem ein sehr schönes Café mit einem tollen Buch - Shop.



Nehmt euch nach der Besichtigung noch etwas Zeit und dort zu verweilen.

Die Ausstellung in der Rue ist eine wunderschöne Hommage an den Designer!

Der Eintritt kostet 11. Euro.



###

Palais Galliera, musée de la Mode de Paris


Gleich danach ging es an der Seine entlang, bis zum „Palais Galliera, musée de la Mode de Paris“ und zur Besichtigung der Ausstellung über die Kunst des Stickens und Verzierens,, die noch bis Ende März stattfindet.



„Erst, wenn wir uns von den Stimmen in uns und um uns herum nicht mehr vorschreiben lassen,

wer wir sein sollen, werden wir wissen, wer wir sind

und können gehen, wohin wir wollen.“


So wundervoll, was es dort zu sehen gab ! Einfach traumhaft schön!



Diese Ausstellung widmet sich den dekorativen Handwerkskünsten,

mit denen Kleidung und Accessoires verziert werden: Weben, Drucken, Sticken, Spitzenklöppeln und künstliche Blumen.



"Mode ist das, was dir viermal im Jahr von Designern angeboten wird.

Und Stil ist das, was du wählst."

Lauren Hutton


Das gewählte Thema ist die Blume, ein Motiv, das seit dem 18. Jahrhundert in Textilkunst und Mode eine zentrale Rolle spielt.



Das Palais wurde im Auftrag der Herzogin von Galliera, Maria Brignole Sale De Ferrari, zwischen 1878 und 1894 vom Architekten Léon Ginain erbaut.



Es ist ein wunderschönes Gebäude aus dem späten 19. Jahrhundert, das gebaut wurde, um eine private Kunstsammlung zu beherbergen.

Dazu gehört ein sehr schönen Garten und er befindet sich in einem luxuriösen Teil der Stadt.



Heute beherbergt es eine riesige Sammlung von Modeobjekten und hat häufig temporäre Exponate.



"Stil geht nicht nur darum, was du trägst, sondern darum, wie du lebst."

Lilly Pulitzer


Sehr inspirierend fand ich die grossen Lupen mit denen man die ganz feinen Gobelin Stickereien z. B bei den Täschchen genauer anschauen konnte.



Die Ausstellung ist für diejenigen die sich für Mode und deren Geschichte interessieren, ein Highlight.

Da der Andrang recht gross ist und die Durchgänge im Museum zum Teil sehr schmal sind, empfehle ich euch entweder gleich nach der Öffnung um 10:00 Uhr oder über Mittag dort zu sein.



Ticktes gibt es auch hierfür, über die Website online zum Ausdrucken.


Mein Tipp:

 Die Busstation / Bus 72 für die Galleria, ist das Palais Tokyo und von dort habt ihr den besten Blich auf den Eifelturm!



Das Le Ju ...

Tolles Essen, Stimmung und Service!


Nach unserem Check- In um 17.00 Uhr im Hotel The People | A hostel in the heart of Paris Marais,

das super gelegen, gleich bei der Metrostation Sully Morland liegt, ging es zum Shopping zur Rue Rivoli und anschliessend zum Dinner ins coole LE JU.



Ich habe mich für die thailändischen, veganen Reisnudeln mit Frühlingsrollen entschieden. Dazu gab es Pitabrot und Hummus.

Der Service ist sehr herzlich und die Vielfalt an Gerichten gross und sehr kreativ.



Das LE JU ist bei den Parisern und bei den Touristen gleichermassen beliebt und am Abend und an den Wochenenden, sollte man seinen Tisch unbedingt im Voraus reservieren.


###

Zweiter Tag


Schon um 08:00 Uhr ging es los zur Pont au Change um die legendäre Sainte Chapelle mit den wunderschönen Glasfenstern zu besichtigen.

Die Stimmung am Morgen ist in Paris einzigartig, das aufgehende Tageslicht glitzert wunderschön auf der Seine.



Zuerst gab es aber noch ein Petit Dejeuner gegenüber der Chapelle im „Les Deux Palais“ https://brasserielesdeuxpalais.fr/fr.

Da konnte ich gleich noch ein paar Postkarten schreiben.



Die Sainte-Chapelle

Die Sainte-Chapelle, ein strahlendes Juwel gotischer Baukunst auf der Île de la Cité,

zählt zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten in Paris.



Diese heilige Kapelle, einst Teil des ehemaligen Königspalastes,

bezaubert mit ihren spektakulären Kirchenfenstern, die Geschichten in leuchtenden Farben erzählen.



Berühmt für die Aufbewahrung wertvoller Reliquien,

verkörpert die Sainte-Chapelle die Pracht und Spiritualität des mittelalterlichen Frankreichs und bleibt ein unvergessliches Erlebnis für jeden Paris-Besucher.



Die Sainte-Chapelle besteht aus einer Unterkapelle und einer Oberkapelle.

Letztere beherbergt Skulpturen und 15 Buntglasfenster,

deren 1113 christlichen Szenen.

Man sagt, dass der Besuch um die Mittagszeit am schönsten sei.

Eine Wendeltreppe führt hinauf zur oberen Kapelle der Sainte-Chapelle, die damals nur dem Adel und Klerus vorbehalten war.



Der Eintritt für nicht!? EU Bürger, also für uns Schweizer, beträgt 21.- Euro.

(EU Bürgen zahlen nur 16.- Euro).


Mein Tipp : Macht danach unbedingt ein kleines Shooting auf der Pont au Change. Chandi fand das super!



Nach unserem kleinen Shooting auf der Pont au Change,

nahmen wir den BUS 38 und fuhren gemütlich den Boulevard de Sébastopol entlang,

bis zur Station St. Denise, einem Quartier mit vielen Afro Hairshops und einem sehr beeindruckenden Triomphe Bogen.


Solltet ihr einmal eine afrikanische Zopf Frisur machen wollen, seit ihr hier genau richtig!



  Die Boullion Julien, gediegen und günstig speisen!

Die Boullion Julien befindet sich dort, ein Restaurant im Belle Epoque Style,

das eines der ältesten in Paris ist.



"Paris ist eine Stadt zum Flanieren, Kaffeetrinken,

Menschen beobachten, Macarons und Croissants essen und dir dabei die ganze Zeit vorzustellen, du wärst Teil eines Films."


Der Begriff "Belle Epoque" stammt aus dem Französischen und heißt so viel wie "Schöne Epoche.



Die Belle Époque Architektur, die zwischen 1871 und 1914 entstand,

zeichnet sich durch eine Vielzahl von Stilen aus, darunter Art Nouveau und Eklektizismus, und spiegelt den kulturellen und wirtschaftlichen Aufschwung dieser Zeit wider.



Das bezaubernde Julien ist bei Touristen sehr beliebt und wenn man sich nicht rechtzeitig dort einfindet und einen Tisch gebucht hat, steht man Schlange.

(Nicht so Frau Boudoir … ! )

Die Auswahl an Veggie Gerichten ist dort natürlich winzig.



Wir nahmen die überbackenen Endivien,

dazu Pommes und Salat und eine Limo und haben dafür 15.50 Euro bezahlt. Es war wirklich sehr lecker!


Bouillon: Pariser Tradition zu noch immer fairen Preisen !

Bouillons wurden im 19. Jahrhundert als Kantinen für die Pariser Arbeiterklasse gegründet.



Man wollte eine nahrhafte, familienfreundliche Küche zu sehr niedrigen Preisen anbieten. Sogar der Name „Bouillon” bedeutet auf Französisch „Brühe” und ist eine Hommage an traditionelle, einfache Hausmannskost. 



###

Besucht das einzigartige Parfum Museum!


Das Parfum Museum, das gleich neben der Opera Garnier liegt,

stand schon lange auf meiner Paris Liste und da wir vor dem Dried Flower Work- Shop, der um 15.00 Uhr stattfinden sollte, noch etwas Zeit hatten, war das ein toller Zwischenstopp, der auf dem Weg zur Rue Blanche lag.



„Ein Parfüm ist ein intimer Gegenstand; es spiegelt das Herz wider.“

Emanuel Ungaro


Das Museum bietet euch eine seltene Gelegenheit,

in die Geschichte und Wissenschaft des Parfums einzutauchen und sogar Ihr eigenes Parfüm zu kreieren.



Ein Besuch im Musée du Parfum Fragonard ist ein unvergessliches Erlebnis,

das die Sinne belebt und einen tiefen Einblick in die faszinierende Welt der Düfte bietet.



„Ohne Parfüm ist die Haut stumm.“


Es ist nicht nur ein Museum, sondern auch eine Hommage an die historische Kunst der Parfumherstellung.




Der Eintritt ins Parfum Museum ist gratis und wenn ihr mögt,

könnt ihr nach der Besichtigen im wunderschön gestalteten Shop, euer Lieblingsduft entdecken.



Zudem ist das Museum so gut gelegen,

dass es sich in Kombi mit der Opera Garnier oder mit einer Shopping Tour durch die Galeries Lafayette kombinieren lässt.



###

Der Dried Flower Work-Shop, eine kreative Auszeit in Paris!


Im Anschluss fuhren wir mit dem Bus 68 bis zur Place de Clinchy..

Ein belebter Platz im Herzen von der 9. Bezirk von Paris.



„Es gibt eine schöne Offenheit, die sich öffnet wie eine Blume, nur um zu duften.“


Mein Paris Highlight war der Dried Flower Work-Shop bei der bezaubernden Lily of the Valley in der Rue Blanche.



LILY OF THE VALLEY Instagram

Als erstes wurden wir in die Technik des Straussbindens eingeführt.



Jede Teilnehmerin konnte anschliessend ihr ganz persönliches Bouquet gestalten.

Eine grosse Auswahl an tollen Blumen, getrocknete aber auch frische,

standen uns hierfür zur Auswahl.



„Das Leben ist die Blume, deren Honig die Liebe ist.“

Victor Hugo


Wir sind eingetaucht in ein pflanzliches Boudoir, in dem jedes Detail darauf bedacht ist, Poesie und Schönheit zu bieten.



Es hat sehr viel Spass gemacht!

Merci für diesen kreativen Work-Shop!

Um 18:21 Ihr brachte uns der TGV, den wir in letzter Minute doch noch erwischt haben, über Basel zurück nach Bern.



Danke Paris, es war wieder wunderbar bei dir!

Ich vermisse dich schon jetzt!

Mehr inspirierende PARIS TIPPs findet ihr hier:


Einen schönen Wochenstart,

Christa mit Weltenbummler und PARIS LOVER Chandi!






 
 
 

Kommentare


Christa Durante

Le Boudoir  |  Photo Make- Up Styling

Tscharnerstrasse 11  |  3007 Bern

 

Mobil: +41 (0)79 483 69 88  |  christa.durante(a)leboudoir.info

3.png
4.png

AGB's & Impressum

Copyright 2026 © leboudoir.info - created with love by connygunz.com

bottom of page