Paris Ende Mai 2026! Es war heiss! Es war kreativ! Blumenkurs, Canal St. Martin und zwei tolle Museen!

Aktualisiert: 19. Aug.
Ende Mai fuhr ich für 35.- CHF über Lausanne und Dijon, wieder in meine Lieblingsstadt Paris!
Es war wunderschön und sehr, sehr heiss!

„Bleib jemand, der bereit ist, an sich zu arbeiten.
Zwischen all den „So bin ich eben“-Menschen ist Selbstreflexion etwas unglaublich Wertvolles.“
Nach der Ankunft beim Gare de Lyon um 11.08 Uhr, nahm ich den Bus 72 bis Station Sully Morland.

Von dort lief ich mit einem kleinen Zwischenstopp im Hundecafé Le Boneappart zur Place des Voges und von dort zum Musée Cognacq-Jay.
Chandis heiss geliebtes Béret stammt vom LE BONEAPPART und wenn ihr mal in Paris im Marais einen Spaziergang machen solltet, schaut dort unbedingt rein!
Es ist absolut cool!

"Hunde liegen nicht faul rum, sie verschönern den Raum.*
Der Place des Voges verdankt sein geschichtsträchtiges Erbe der von Heinrich IV. in Auftrag gegebenen Architektur für die Hochzeit von Ludwig XIII. und Anna von Österreich.

Mit seinen beeindruckenden Häusern und den gepflegten Rasenflächen,
ist der Platz ein Magnet für neugierige Besucher und für Einheimische,
die sich entspannen wollen.

Der Platz ist ideal für eine kleine Siesta unter den alten Bäumen, oder für eine Tea Time im legendären CAFÉ CARETTE,
das mir an diesem Sonntag einfach zu voll war!
Musée Cognacq-Jay
Toll, ein verstecktes Juwel und eine grosse Überraschung, dieses Gebäude im Herzen von Paris zu finden. In einer Strasse, in der man das nicht erwartet, mit einem Bistro im
Innenhof.
Es befindet sich in der Nähe des Picasso-Museums.

„Ich bin gegen die Emanzipation.
Durch Emanzipation verliert die Frau ihre Weiblichkeit. Was kann einer Frau Schlimmeres passieren?“
Sophia Loren
Die kleine, aber schöne Sammlung französischer Kunst und Möbel des 18. Jahrhunderts wurde von Ernest Cognacq und seiner Frau, Louise Jay, der Gründerin des berühmten Kaufhauses "La Samaritaine", zusammengestellt.

„Ich fange an, das Geräusch meiner Schritte zu lieben, wenn ich mich von Dingen entferne, die mir nicht gut tun.“
Das Museum beherbergt derzeit die Ausstellung "Die Enthüllung des Weiblichen:
Mode und Erscheinung im 18. Jahrhundert."

Es ist ruhig und und entspannt hier, man kann sich Zeit für die Erkundung nehmen.
Ein Madame Boudoir Museum!

Mir hat es sehr gut gefallen und ich finde es grossartig, dass man solch wunderschöne Ausstellung, besuchen kann!

Das Museum war über Mittag fast leer, und das war sehr angenehm.
Der Ort ist wunderschön, und die ausgestellten Werke sind zahlreich, von hoher Qualität – ich kann es nur wärmstens empfehlen!

"Sei die Heldin deines Lebens, nicht das Opfer."
Das Cognacq-Jay-Museum befindet in der Rue Elzévir 8 und ein Besuch lässt sich gut mit anderen Attraktionen in der Nähe, wie. z die Maison Victor Hugo- oder das Musée Carnavalet verbinden!

Geöffnet von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr.

"Mein Leben ist ruhiger geworden, seitdem ich Menschen meide,
die sich als Opfer darstellen in einem Problem,
das sie selbst verursacht haben."
Zur Rue d‘ Archives und zur Busstation La Verriere ist es vom Museum aus nicht weit und mittlerweile kenne ich mich im Marais doch recht gut aus.

Das Le Lu‘ lädt mit seiner grossen Terrasse und den leckeren, vielseitigen Speisen zum Verweilen ein.
Das cool ist: Die Terrasse ist von 7:15 Uhr morgens bis 2:00 Uhr morgens ununterbrochen geöffnet!

Von klassischem Sonntagsbrunch bis hin zu neu interpretierten Rezepten,
das Le Ju' ist das Vergnügen, zu jeder Tageszeit gut zu essen.

Man wird hier sehr freundlich bedient und die Thai Nudeln waren köstlich!
Macht eine Bootsfahrt vom Canal St. Martin bis zur Seine!
Der Bus 75 brachte mich anschliessend direkt zum Quai de Valmy und zum Canal St. Martin.

„Let’s go to Paris – Take me there and never look back.”
Die zum Teil unterirdische Bootsfahrt auf dem Canal St. Martin macht Spass und man kann zudem auf der Seine eine Runde fahren!

Der Canal Saint-Martin ist ein Schifffahrtskanal im Osten von Paris. 1825 eröffnet, verbindet er in nord-südlicher Richtung das Bassin de la Villette mit der Seine beim Port de l’Arsenal und verläuft auf fast der Hälfte seiner gut 4,5 Kilometer Länge in einem Tunnel.

Vor der Abfahrt um 14:00 Uhr, bekamen wir als i- Tüpfelchen eine grandiose Show von den jungen Leuten, die von der Brücke in den Kanal gesprungen sind (ist eigentlich verboten!), geboten!

Die Bootsfahrt dauert fast zwei Stunden und endet in der Nähe der Pont Neuf,
(die Ende Mai noch verkleidet war),
und so musste ich nur noch die Brücke überqueren und war schon fast bei meinem Hotel, das angrenzend zur Rue Rivoli lag.

„Karussell fahren: die einzige Art, sich im Kreis zu drehen und trotzdem Spaß zu haben.“
Wenn man das Hotel schon bei der Rue Rivoli hat, kann man bis 20:00 Uhr noch etwas shoppen! Oder ihr dreht eine Runde auf dem schönen Karussell bei der Station Chàtelet / Turm St. Jacques.

Die Rue de Rivoli ist eine der berühmtesten Verkehrsstrassen Paris.
Sie erstreckt es sich vom Place de la Concorde bis zur Rue de Sévigné im Stadtteil Marais.
Fast 3 km lang, ist sie heute eine der belebtesten Einkaufs-Strassen der Hauptstadt.

Mit einem feinen kleine Abendessen im Café du Marais liess ich den Abend entspannt ausklingen!

Schön wars! Und heiss!
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Paris zweiter Tag!
Ein feines Petit Dejeuner genoss ich chez Merci Jerôme, das super gelegen,
gleich bei der Pont Neuf liegt.
Der Pont Neuf (deutsch Neue Brücke) ist die älteste im Originalzustand erhaltene Brücke über die Seine in Paris. Ihr Bau begann 1578 und dauerte bis 1607 an.

Dann machte ich mich auf den Weg Richtung Mont Martre Quartier und zum Muse da la Vie Romantik, das ich schon so lange mal besuchen wollte.
Haltestelle Pigalle Chaptal / Bus 74.

Das Museum öffnet um 10:00 Uhr seine Türen und da ich zu früh war,
trank ich im coolen kleinen Bistro/ Café PAPILLOTE noch eine Limonade!

Die Romantik ist nicht nur eine Bezeichnung für Liebe und Kitsch,
sondern auch für eine wichtige kulturgeschichtliche Epoche, die Malerei, Literatur und Musik um 1800 prägte.

Das märchenhaft schöne Muse da la Vie Romantik!
Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1830.
Es ist ein kleines Haus, in dem einst der niederländisch-französische Maler Ary Scheffer und dessen Schwiegersohn, der Schriftsteller Ernest Renan wohnten.
Die Romantik entstand Ende des achtzehnten Jahrhunderts und verbreitete sich in ganz Europa

" Quand on a pas ce que l’on aime, il faut aimer ce que l’on a!"
Das Ambiente ist einfach wunderschön, heimelig und sehr stilvoll!

Im anliegenden Gewächshaus mit Blick auf den Garten gelegen,
bietet das Rose Bakery Tea Room den Besuchern, einen hellen, eleganten und charmanten Raum.

Es ist ein grossartiger Ort,
um eine Pause vom Alltag zu machen und qualitativ hochwertige, biologische, gesunde und saisonale handwerkliche Produkte zu probieren.

Das Muse da la Vie Romantik, gehört für mich zu den schönsten Musen von Paris, vielleicht auch deshalb,
weil es für jene ist, die das Besondere jenseits dem Mainstream lieben!

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag, 10:00 – 18:00 Uhr Montag: Ruhetag
Feiertagen: 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember geschlossen

Mein Tipp:
Bitte denkt daran, Kopfhörer während des Museumsbesuchs mitzunehmen,
um die Audiotour voll auszuschöpfen.

Ein blütenzarter Blumenkurs bei der Maison Vertumne!
Atelier floral au cœur de Paris
Nach dem Museumsbesuch, den ich sehr genossen habe, fuhr ich den „Berg“ hinunter zum Place Carrousel du Louvre und zur Maison Vertume, wo ich bei der französischen Star Floristin Clarisse einen Blumenkurs gebucht habe.

Was gibt es schöneres, als Mitten in Paris un ein Meer von Blumen einzutauchen?!
Es hat sehr viel Spass gemacht und es war fantastisch zu sehen, wie Clarisse mit so viel Kreativität und Liebe, Blumenarrangements zaubert!

"Glückliche Augenblicke sind die Blumen im Garten unseres Lebens. Genieße sie mit all deinen Sinnen,
Jochen Mariss
Danke für dieses wunderschöne Erlebnis!

Da die Orangierie im Jardin des Tuileries ganz in der Nähe des Blumenladen liegt,
wollte ich im Anschluss Monets Seerosen bestaunen.

Es war so extrem heiss beim Place de Concorde und als ich die Schlage vor dem Museum gesehen habe, sagt ich mir:
Lieber ein anderes mal und habe kehrt gemacht!

Die Zeit vor der Rückfahrt verbrachte ich daher gemütlich mit Blick,
auf die Seine in einem kleinen Bistro!

Hier geht`s zum PARIS Insta Ree!! Lasst euch inspirieren!
Danke Paris, du bist mehr als Eiffelturm und Louvre! Im Oktober komme ich wieder!





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