• christa59

November Champingion - Pampelmuse Salat mit Zwiebeln und Radieschen ...

Aktualisiert: Nov 3

Novembertag


Nebel hängt wie Rauch ums Haus, drängt die Welt nach innen; ohne Not geht niemand aus; alles fällt in Sinnen. Leiser wird die Hand, der Mund, stiller die Gebärde. Heimlich, wie auf Meeresgrund, träumen Mensch und Erde.

Christian Morgenstern (1871 – 1914)



Pampelmuse enthält sehr viel Vitamin C und ist daher ein wunderbarer

Vitamninliefertant für den November, mit seinen Stürmen und seiner Feuchtigkeit.



Im Herbst sammelte ich alle meine Sorgen und vergrub sie in meinem Garten. Als der Frühling wiederkehrte – im April – um die Erde zu heiraten, da wuchsen in meinem Garten schöne Blumen.


Khalil Gibran
















Der Champingion Pampelmuse Salat ist sicher nicht ganz alltäglich. Er schmeckt leicht süß - sauer und macht sich nicht nur als Vorspeise super, sondern sicher auch auf dem Partybuffet.




Rauhreif


Alles ist Blüte geworden, Frostblüte, Nebelgedicht.

Mit gläsernen Zweigen läutet der Weg ins weisse Exil der Raben.


© Christina Busta









Ihr braucht:


- 2 Zwiebeln mit Grün

- 500. gr Champongions in braun und weiss

- ein Bund Radieschen

- 2 Pampelmuse, davon das Fruchtfleich gewürfelt

- 2 EL grobkörnigen Senf

-2 EL Vegane Mayonnaise

- 3 EL ÖL und 3 EL Weissweinessig

- Salz und Pfeffer

- etwas getrocknete Salatkräuter



Zuerst die Zwiebel mit dem Grün in feine Ringe schneiden, das Grün beiseite stellen. Das Öl mit dem Weissweinessig, der Mayo und dem Senf verrühren, Salz und Pfeffer mit den Salatkräutern untermischen.



"Der Herbst ist der Frühling des Winters."

Henri de Toulouse-Lautrec


Die Champigion putzen und mit den Radieschen in Scheiben schneiden.

Pamelmuses hälfteln, das Fruchtfleisch herrausschneiden und würfeln.



















Nun alles gut mit dem Dressig vermischen, zum Schluss die Radieschen und das Zwiebelgrün darunter mischen.


(Ungarische Postkarte von 1912)


Den Salat gleich frisch konsumieren und nicht zulange stehen lassen, so das die Pilze nicht „schlabrig“ werden und ganz frisch und knackig sind.


Spaziergang


Im Winde knarren Die alten Föhren Und schütteln des Regens letzte Tropfen Auf unser Haupt; Kein Laut zu hören, Nur unserer Herzen leises Klopfen. Noch einmal bricht Aus schweren Wolken Die Sonne hervor mit stillem Leuchten, Im Abendlicht Aufblüht der See Und Stämme und Gräser, die regenfeuchten. Dein Antlitz glüht In Jugendröte, In Jugendglück wie in alten Tagen. Mir ists, als müsste Wie damals wieder Ich heisse, tiefe Worte dir sagen. Die Sonne sinkt, Und es verblassen Auf deinem Gesicht des Abends Flammen, Und ich denke der Jahre, Der schweren Jahre, Die Hand in Hand wir trugen zusammen. Wie lange noch, Und einer sieht Den andern im stillen Dunkel schwinden, Da wir, getrennt, Uns immer suchen Und nimmer, nimmer wiederfinden.


(Gustav Renner 1866-1945, deutscher Lyriker)



Ich wünsche euch viel November -Sonne und zwischen durch etwas Nebel ...




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