• christa59

Ein sommerlicher Walliser Aprikosenkuchen und Karten mit gepessten Blüten & Blättern zaubern !

Aktualisiert: Juli 6

Das Wallis, mein Geburtsort, ist ja berühmt für seine süssen Aprikosen. Dieses Jahr wurden leider 85 % der Bäume von Frost befallen, so dass die Ernte dementsprechend gering ausgefallen ist.



Auch mein Onkel Toni hat in seinem Garten in Brig wunderschöne, alte Aprikosenbäume, die er hegt und pflegt und hütet wie sein Augapfel. Neben der Konfi, ist auch der Aprikosenkuchen etwas ganz wunderbares. Hier mein ganz persönliches Rezept, das ich gerne mit euch teile...



Walliser Aprikosenkuchen


Dieser sommerliche Aprikosenkuchen ist wirklich keine Herausforderung.

Er ist SUPER EINFACH zu backen.

Da ich mich nicht als die grosse Bäckerin sehe, ist das genau richtig für mich.

Das heisst, ihr müsst nicht Kneten und ihr braucht auch kein schickes Equipment.



Ich versuche beim Backen so viele gesunde Zutaten wie möglich zu nehmen, daher verziechte ich hier auf Eier und Kuhmilch und ersetze diese durch Mandelmilch und Kicherebsenmehl. Wenn ihr statt Honig Algavensaft nehmt, habt ihr einen ganz VEGANEN Walliser Aprikosenkuchen, der sommerlich süss auf der Zunge zergeht!


Zutaten für einen Kuchen von ca. 22 cm Durchmesser :


1/ 2 Packung Blätterteig

1 1/2 dl Mandelmilch

3 EL geriebene Mandeln (alternativ geriebene Haselnüsse)

1 EL Kichererbsenmehl als Ersatz für 1 Ei

3-4 EL Bio Rohzucker

1 EL Lavendelblütenhonig oder Algavensaft

ca. 8 Walliser Aprikosen.



Zubereitung:


Die Form einfetten, den Teig in die Form legen, mit einer Gabel ein paar Mal einstechen. Teigboden gleichmässig mit den geriebenen Mandeln bestreuen.

Aprikosen waschen, hälfteln und die Kerne entfernen.

Backofen auf 190°C vorheizen. Teigboden mit den Aprikosenhälften belegen.

Den Guss bestehend aus der Milch, dem Kichererbsenmehl und dem Rohzucker gleichmässig über die Aprikosen giessen.


Die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 40 Minuten backen.



Wenn ihr mögt, könnt ihr nun etwas Lavendelblüten- Honig über den noch heissen Kuchen träufeln.


Mein Tipp:

Der Aprikosenkuchen schmeckt am besten, wenn er noch leicht warm ist ...


En Güete!


Photo: SRF.ch


Die Aprikosenkultur im Wallis hat eine lange Tradition. Im Jahr 1838 pflanzte Gabriel Luizet erstmals Aprikosenbäume im Wallis an.


Übrigens, es weden auch Carfahrten/ Tagesausflüge ab Bern ins Rhonetal zu den Aprikosenbäumen angeboten, dies schon ab Chf 50.- inkl. Mittagessen.

Bestimmt eine tolle Sache und einmal etwas anderes, als nur TV schauen ...!


***


Briefumschläge und Karten mit getrockneten Blüten zaubern ...


Blumen und Pflanzen sind die frischeste Dekoration, die wir uns wünschen können und meistens ein absoluter Blickfang.


Model: LANA www.lanas-yoga.ch


"Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man auch haben."


Hans Christian Andersen


Wenn ich mit den Hunden im Quartier spazieren gehe, bringe ich oft ein paar Blumen mit nachhause, die ich zwischen zwei A 4 Blättern in ein grosses, dickes Buch lege. So werden sie erstmal etwas flach gedrückt.

Sobald das Buch geschlossen habt, sollte man es nicht mehr öffnen. Lasst euch für die Anordnung der Blumen also genügend Zeit.



Nach ein paar Stunden bügle ich die Blüten, (auch wieder zwischen zwei Blättern) auf einer Karton Unterlage.


"Eine Wiese so voll, so voll mit schönen,

mit schönen bunten Blumen, so voll, und ein Wind darin wie ein leises Wort. Nach Hause gehts, das leise Wort."

Beat Jan



Danach etwas auskühlen lassen und vorsichtig auf einer Karte oder einem Briefumschlag platzieren.

Vollständig getrocknete Blumen sind sehr empfindlich. Verwendet am besten eine Pinzette, um die Blüten aus dem Blatt zu lösen.




"Es ist gut, langsamer zu gehen,

damit wir die Blumen am Wegrand sehen."

Beat Jan


Ihr könnt bei der Karte die Blüten mit einem in Leim getunkten Wattestäbschen zum Ankleben benutzen. Bei den Briefumschlägen verwende ich transparente, selbstklebende Folie,

die auch zum Bücher einfassen gebraucht wird.

Man erhählt sie in fast jeder Papeterie.



Mein Tipp:

Die beste Zeit zum Pflücken von Wildblumen ist am Morgen, nachdem der Tau getrocknet ist.


Die Leute freuen sich immer sehr, wenn sie so einen blütenzarten Briefumschlag von mir bekommen und es macht viel Spass diese Blüten zu sammeln und zu pressen.



Achtet darauf nur solchen Blumen zu nehmen, die gerade eine besonders schöne Blüte haben. Die Blüte sollte dabei nahezu makellos und ohne Beschädigungen von Insekten und Co. sein.

Dann wünsche ich euch einfach viel Freude beim Sammeln.





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